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neues sehen

05.06.2013 - 09.02.2014

Residenzgalerie, Salzburg / Österreich

Die Sammlung der Residenzgalerie Salzburg wurde am 28. August 1923 offiziell in den Räumen der ehemals erzbischöflichen Residenz eröffnet, um neben dem damals jungen Projekt der Salzburger Festspiele im Bereich der bildenden Kunst europäische Hochkultur zu etablieren.
Die Sammlungsidee des vorerst mehrere Kunstsparten umfassenden ehrgeizigen Museumsprojektes konzentrierte sich in den 80er Jahren des 20. Jh.s – durch den Erwerb hochkarätiger barocker Gemälde der privaten Wiener Adelssammlung Czernin – auf die Malerei des Barock.... Die Sammlung umfasst heute die wichtigsten Vertreter der europäischen Malerei vom 16. bis zum 19. Jh.

Die diesjährige Jubiläumsschau zum 90-jährigen Bestehen präsentiert einen Großteil des überaus interessanten und wertvollen Bestandes in neuer Anordnung, und betont so nicht nur dessen eminente kunsthistorische Bedeutung, sondern ebenso den aktuellen Bezug zur heutigen Wahrnehmung von Kunst für einen offenen zeitgenössischen Diskurs.
Durch eine Neuanordnung der Gemälde im Schauraum werden neue Bezüge und Berührungspunkte zu bestimmten künstlerischen Fragestellungen in den Focus gerückt.
Der veränderte Blick auf die Gemälde – durch Videoanimationen geschärft – zeigt die Werke in ihrer Relevanz als zukunftsweisende Visionen und Richtlinien.
Ergänzt wird die Jubiläumsschau durch Werke der klassischen Moderne, die sich ehemals in der Residenzgalerie Salzburg befanden und in den 80er Jahren des 20. Jh.s ins Museum der Moderne Salzburg gelangten.



Barock ist eine extrovertierte Schau der Welt!
Die Fragen nach Darstellung des Raumes, die unterschiedlichen Möglichkeiten des Farbauftrags und die Diskrepanz zwischen Illusion und scheinbarer Wirklichkeit prägen die Arbeiten sowohl des Barock als auch der Moderne.
In der Barockzeit befreiten sich die Künstler von einer reinen gewerbsmäßigen Ausführung hin zu visionärem Effekt, freier Inszenierung und komplexem Querdenken. Die sinnliche Beherrschung der Oberfläche und die Inszenierung des Raumes führen ein gekonntes Spiel mit Illusion und scheinbar Realem vor Augen. Assoziationen zu zeitgemäßen Phänomenen werden angesprochen oder aufgezeigt.



Sonderpräsentation zu Rembrandts Gemälde
Das berühmteste Gemälde der Sammlung, Rembrandts „Betende alte Frau“, ein auf vergoldeter Kupferplatte gemaltes Frühwerk, wird separat präsentiert, um die besondere Bedeutung des Bildes innerhalb der Rembrandtforschung, aber vor allem innerhalb der Sammlung, zum Ausdruck zu bringen.
Eine interaktive Bildschirmreproduktion zeigt dem Besucher auf Wunsch die kleinsten Details und technischen Spuren des Meisters in der Vergrößerung.



Schaudepot im Studio
In einem Studio werden zum ersten Mal seltene, oder noch nie gesehene Schätze aus dem Depot des Museums für die Besucher in Form einer Studiensammlung erschlossen und zugänglich gemacht.


[Quelle: residenzgalerie.at]

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