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Cut-ups, Cut-ins, Cut-outs. Die Kunst des William S. Burroughs

Ausstellungsinformation: Cut-ups, Cut-ins, Cut-outs. Die Kunst des William S. Burroughs. 2012

15.06.2012 - 14.10.2012

Kunsthalle Wien, Wien / Österreich

William S. Burroughs (1914 – 1997), Ikone der amerikanischen Beat Generation, hat die Öffentlichkeit vor allem durch sein Image des exzessiven, drogensüchtigen Literaten fasziniert, der in einer bizarren Wilhelm-Tell-Nummer versehentlich seine Frau erschoss. Als Revolutionär und homosexueller Intellektueller bewundert und für seine Schusswaffenbegeisterung kritisiert, begründete er eine neue Form des Schreibens: die „Cut up“-Methode. Bei dieser Technik werden Textfragmente intuitiv zu offenen, assoziativen Erzählstrukturen zusammenfügt, um die Grenzen der Sprache zu erweitern und das menschliche Bewusstsein zu beschreiben.... Der visionäre Autor sprach bereits 1970 von der „elektronischen Revolution“. Er beeinflusste Gegenkulturen von der Acid-Szene bis zu Punk und erlangte in der jungen New Yorker Kunstszene der 1980er späte Popularität.
Mit den legendären „Shotgun-Paintings“ und Cut-ups in unterschiedlichen Medien wie Textbildcollagen, Fotomontagen und Tonbandexperimenten wirft die Ausstellung einen Blick auf den Cross-over-Charakter des Werks von William S. Burroughs, das weite Bereiche der Massenkultur, Musik und Techniken des digitalen Samplings beeinflusst hat. Darüber hinaus ist die Schau das Porträt eines großen Schriftstellers, der für die Beatniks mit ihrer freidenkerischen Neudefinition der amerikanischen Lebensweise die inspirierende Persönlichkeit war.

[Quelle: www.kunsthallewien.at]

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last modified at 03.09.2012


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