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Fritz Steinkellner. Ping Pong. Fingermalerei

Einladung: Fritz Steinkellner. Ping Pong. Fingermalerei. 2002

22.03.2002 - 27.04.2002

Galerie 3, Klagenfurt / Österreich

Das Herumblicken und Umhergehen in der offenen Landschaft hat seine Entsprechung im Entstehen des gemalten Landschaftsbildes, das auch als Abbild und Spur der Fingerbewegungen zu sehen ist. Ein Ping Pong, nennt es Steinkellner, zwischen gefundener Vorlage und Bild, zwischen Farbpalette und Bildfarben. Wenn diese lebendige Übertragungsarbeit zu Ende ist, bleiben die Farbpaletten als „Abfall“ zurück: Steinkellner sammelt sie, bewahrt sie als Dokumente des Arbeitsprozesses auf und stellt sie aus, indem er sie als Reihen kleiner Farbfelder zu eigenständigen Bildern anordnet.... Ein weiteres Ping Pong also: hier die Reihe der hergestellten Landschaftsbilder, dort die Reihe der Farbpalettenbilder. Im leeren Raum zwischen den beiden einander begleitenden Reihen lassen sich die Wege der Hand ausmalen. Steinkellner öffnet so den Blick in ein greifbares Handwerk und zugleich in die unsichere Scheinwelt der Bilder. Ernst Nowak

Kurzstatement Fritz Steinkellner zu den präsentierten Arbeiten:

In der Beschreibung ist es wichtig, auf den Prozeß des Hin- und Hergebens der Farbe hinzuweisen. Das Vermischen der Farbe auf dem „Palettenbild“ hier, dort über das Instrumentarium der Finger die tektonische Aufbauarbeit des „eigentlichen Bildes“.

Es handelt sich um einen analytischen Versuch die Farbpalette des Malers in ihrer Eigenständigkeit und Unmittelbarkeit, einem fortlaufenden dynamischen Prozeß unterworfen, aufzuzeigen und in eine Versuchsanordnung zu überführen.

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